Subsidiarität – Prinzip für alles

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(Schweizer Monatshefte – Heft 9, 1992 – Seite 683-689)

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Ein Bildersturm

Seit dem «Nein» der Dänen zu den Verträgen von Maastricht hat das Bekenntnis zum Subsidiaritätsprinzip neuen Auftrieb erhalten. Selbst Jacques Delors. Präsident der EG-Kommission, bekennt sich ausdrücklich dazu. Wenn aber alle davon reden, meinen wohl nicht alle dasselbe. Es bahnt sich eine ähnliche Verwirrung an wie beim Begriff des Föderalismus1, der im Englischen die Stärkung des Zusammenschlusses in einem Bund (gegenüber autonomistischen Verbündeten) bezeichnet und im Französischen und Deutschen die Eigenständigkeit der Verbündeten (gegenüber einer zentralen Instanz) hervorhebt. Der englische Sprachgebrauch hat sich im Zusammenhang mit der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika (Federalist papers) und in der Folge des Sezessionskriegs verfestigt, während die deutsche und französische Bedeutung vielleicht sogar von der diesbezüglichen Kontroverse zwischen Föderalisten und Unitariern. die vor 1848 in der Schweiz geführt wurde, mitgeprägt ist.

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Schweizer Monatshefte – Heft 9, 1992 – Seite 683-689

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